Mi

05

Aug

2009

Kaffe. Schnee. Asche.

Wie soll ich bei dir bleiben,

wenn du mich nie aufhaltest?

Wie willst du mich berühren,

wenn du nie die Finger nach mir streckst?

Manchmal brennen mir die Füsse,

so sehr flüchten sie vorm Stand,

doch meine Hände wollen halten,

vorallem deine Hand.

Manchmal rasen sie ohne Rast,

die Augen und deren Blicke,

dass ich in Träumereien und

Walbäuchen,

ungesehen verschwinde.

Manchmal hat es 15 Flügel

und will schneller davonschweben,

dann zügle mein Herz bitte,

denn ohne könnte ich nicht leben.

Klarheit ist was für Anfänger,

darum suche ich nicht nach ihr,

trink du deinen kalten Kaffee,

schaufel du deinen gestrigen Schnee-

das vergisst du bei mir.

Ich will nicht eines Tages,

im Aschehaufen erwachen,

wo einst ein lodernd Feuer brannt-

also sag: du magst es,

mit mir zu lachen,

sonst hast du mich mal gekannt.

 

 

 

 

Trackback-Url für diesen Artikel


Trackbacks / Pingbacks: 0

Kommentar schreiben

0 Kommentare

  • loading